Grundwissen Grammatik

 

Kleine deutsche Schulgrammatik zum Nachschlagen und Lernen

Indefinitpronomen

»Indefinit« bedeutet, dass keine genauen, sondern nur unbestimmte Angaben gemacht werden können.

Manche Indefinitpronomen, z. B. »man« oder »einer«, werden nur als Satzglieder, andere, z .B. »etwas« oder »kein(er)«, auch als Begleiter (Attribute) * verwendet.

  Flektiert Unflektiert
Nur als Satz­glied einer, eines, eine man
je­der­mann, je­der­manns nichts
ir­gend­wer, ir­gend­was
je­mand, ir­gend­je­mand, nie­mand
Als Satz­glied und als Begleiter (At­tri­but*) irgendein / ir­gend­ei­ner, ir­gend­eine, ir­gend­ein et­was, ir­gend­et­was
In­de­fi­nit­pro­no­men: kein / kei­ner, kei­nes, kei­ne ein bisschen, ein wenig, ein paar
all, alle, an­dere, bei­de, ei­ni­ge, et­li­che, je­der, manch, man­cher, meh­re­re, sämt­li­che
Nur als Begleiter: Unbestimmter Artikel: ein, eine, ein

* In neueren Grammatiken wird der Attributcharakter von Pronomen verneint - sie werden u. a. als Artikelwörter bzw. Begleiter bezeichnet. "Artikelwort" bedeutet aber syntaktisch nichts anderes, als dass diese Wörter nicht als selbstständiges Satzglied gesehen werden und nur zusammen mit ihren Bezugswort verschoben werden können - das entspricht dem Verhalten eines Attributs im Satz.

Beispiel - Satzglied: Man / Jedermann / Niemand besuchte den Zirkus. Nur einer war gekommen.

Beispiel - Satzglied: Nichts / Keiner konnte ihn aufhalten. Irgendwer sollte das Auto stoppen.
... und als Begleiter: Kein Zug war in Sicht. Nur andere Riesen konnten noch helfen. Irgendein Wichtel stand vor dem Riesen. Beide Kinder lachten laut.

Beispiel - Begleiter: Nur noch ein Apfel lag im Schaufenster.

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