Grundwissen Grammatik

Kleine deutsche Schulgrammatik zum Nachschlagen und Lernen

Kommentaradverb

Kommentaradverbien werden als Satzglieder und attributiv gebraucht. Sie sind nicht flektierbar.

In manchen Grammatiken gelten manche von ihnen als Partikeln (Abtönungspartikeln) oder als Modalwörter, weil sie die Satzaussage durch die Einschätzung des Sprechenden modifizieren oder eben kommentieren.

Das Vorkommen der Kommentaradverbien ist auf Aussagesätze beschränkt, in Frage- und Befehlssätzen machen sie keinen Sinn.

Es gibt auch Überschneidungen mit den Modaladverbien.

Beispiele:

Allerdings, bedauerlicherweise, hoffentlich, immerhin, jedenfalls, leider, natürlich, sicherlich, schließlich, unzulässigerweise, vermutlich, vielleicht

Allerdings / Immerhin / Eigentlich / Jedenfalls/ Natürlich kam er pünktlich zum Treffen.
Er kam allerdings / immerhin / eigentlich / jedenfalls / natürlich pünktlich zum Treffen.
Er hatte leider / eigentlich keinen Hunger.

Im Gegensatz zu den übrigen Adverbien wird bei einer Verneinung ohne besondere Betonung das "nicht" in der Regel nicht vorangestellt, sondern folgt meist den Kommentaradverbien:
Lokale bzw. temporale Adverbien:Sein Auto steht nicht dort. Er besuchte seine Eltern nicht oft.
Kommentaradverbien: Er besuchte seine Eltern leider / jedenfalls / natürlich / sicherlich / schließlich / vermutlich nicht.

Frage-, Relativadverb

Kausaladverb

Lokaladverb

Modaladverb

Temporaladverb

Pronominaladverb


Adverb

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